Frühjahresgottesdienst für Menschen in der Gastronomie

Der eindrückliche Frühjahresgottesdienst für Menschen in der Gastronomie war wieder gut besucht. Am Dienstag den 26. April 2022 fanden sich um 15 Uhr auf gemeinsame Einladung des Landesverband Kurhessen-Waldeck mit dem Kasseler Kochclub e.V. in der Schlosskapelle Kassel Bad Wilhelmshöhe die Gottesdienstbesucher ein. Es predigte Pfarrerin Nicole Beckmann, die Leiterin des Referates Wirtschaft – Arbeit – Soziales im Landeskirchenamt.

Grüße aus der Hauptstadt

Der Vorsitzende des Bundesverbandes, Hans-Georg Filker, überbrachte Grüße und nutzte die Gelegenheit zu den FEIERTAGEN vom 17.-19.6. nach Berlin einzuladen.

Eine besondere COURAGE der VCH Hotels – zur „Jahreslosung“ 2022

„Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“, lautet ein zentraler Satz im Evangelium des Johannes und wurde von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen für das Jahr 2022 als Jahreslosung ausgewählt. Auch die Evangelische Kirche in Deutschland hat den Vers für dieses Jahr zu ihrem Jahresmotto erkoren. Das verbindet die Kirche nun direkt mit dem Motto aller VCH Hotels in Deutschland: „Herberget gern“ mit den daraus folgenden Haltungen wie Gastfreundschaft, verantwortliches Handeln, Glaubwürdigkeit und Toleranz, friedliches Miteinander.

Aber wer so spricht und wirbt, braucht mehr als guten Willen und Kompetenz oder Zivilcourage. Die VCH Hotels nennen es – besonders wie wir sind – Gottescourage.

Gottescourage ist wie ihre bürgerliche Schwester Zivilcourage eine bestimmte Haltung, nur mit anderer Quelle. Sie hat nichts zu tun mit vornehmer Zurückhaltung, denn vornehm geht die Welt zugrunde. Gottescourage oder übersetzt Gottes-Beherztheit ist der Versuch, sich ein „ungeschminktes Bild“ von dem zu machen, was wirklich ist und darum wirkt. Augenschein sozusagen, selber Hinsehen und Hinhören zum Beispiel auf Gäste ebenso wie auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

Gottescourage im alltäglichen Handeln der VCH Hotels und unter den gegenwärtigen Bedingungen ist auch eine Art „Passion“, nämlich wirkliches Aushalten dessen, was man uns auferlegt. Wir weichen nicht aus oder gehen in die Knie vor dem, was wir gerade erleben. Wir gestalten es, für unsere Gäste und für uns!

Und drittens ist Gottescourage unser Bemühen, Menschenfreundliches, Geburtliches, Lebensfreundliches im Hotelalltag nicht den Bach heruntergehen zu lassen. Sondern zu leben und notfalls zu verteidigen.

Kurz gesagt: Gottescourage ist immer Aufbruch von Wissenden ins Ungewisse. Gelassenheit, die bei aller Erfahrung von Schwierigkeiten und Widerständen mit unbändiger, geschenkter, gewisser Lebensfreude besteht. Das alles, damit ein Versprechen auch wirklich von uns VCH-Hotels eingelöst ist. Wir haben längst die Jahreslosung 2022 für uns selber übernommen: „Wer zu uns kommt, den werden wir nicht abweisen“.

Text von Wolfgang Teichert I Leiter der VCH Akademie

Weihnachtsbote 2021 erschienen

Auch in diesem Jahr folgt der KDG Württemberg seiner guten Tradition und bringt in den Weihnachtsboten in der Adventszeit heraus.

Im Boten geht es um Geschichten, in denen sich Gastronomie und Glaube begegnen. Er ist für die Menschen im Gastgewerbe gedacht, die oft genug über die Weinachtstage arbeiten müssen und möchte Ihnen ein Stück Besinnlichkeit und Festfreude vermitteln.

Das komplette Heft können Sie bei uns als PDF herunterladen: Weihnachtsbote 2021



Bestens vorbereitet aus dem Lockdown

Chef`s Culinar stellt der Branche einen hilfreichen Praxis-Katalog mit Schutzmaßnahmen gegen SARS-CoV-2 zur Verfügung .

Im Leitfaden von Chef`s Culinar finden Sie alle wichtigen Hygieneregeln und Checklisten für sämtliche Betriebsbereiche und ein Tool zur Selbstbewertung zun Download.

Das Handbuch soll den Hoteliers und Gastronomen in der aktuellen Pandemie-Phase die Möglichkeit bieten, ihre Betriebe wieder zu öffnen und am wirtschaftlichen Leben teilzunehmen.

Hier geht`s zum
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Mitgliederversammlung des KDG

Am 1. März 2021 hat der Kirchliche Dienst im Gastgewerbe e.V. seine jährliche Mitgliederversammlung veranstaltet. Das Treffen fand aufgrund der Pandemielage virtuell statt.

Neben den Formalia wie Jahresbericht und der Wahl eines Kassenprüfers war zu einem thematischen Tagesordnungspunkt Betriebsärztin Dr. Johanna Volpert aus Berlin zugeschaltet. Sie berichtete aus ihrer Arbeit und stellte in einem Vortrag die Herausforderungen und Maßnahmen der Pandemiebekämpfung im Hotel- und Gastgewerbe vor. Einen besonderen Schwerpunkt legte sie dabei auf die Hygienemaßnahmen und beantwortete dazu auch die Rückfragen der Vereinsmitglieder.

Der Vorsitzende wies auf das kommende 150jährige Jubiläum des KDG im Jahr 2022 hin. Dazu soll es neben einem Gottesdienst in Berlin auch eine Tagung geben, die Ideen dazu werden auf eine erweiterten Vorstandssitzung gesammelt.

In einer Schlussrunde berichteten die Mitglieder aus ihrer konkreten Arbeit vor Ort. Es wird deutlich, wie sehr der Hotel- und Gastrobereich unter der aktuellen Situation leidet und dass die Mitarbeitenden an vielen Orten Unterstützung, Zuspruch und Fürbitte benötigen.

Wir vermissen unsere Gäste

Claudia Wießner und Axel Möller vor dem Brandenburger Tor

Mit einem Augenzwinkern machen die Hotels VCH-Hotel Amalienhof in Weimar und VCH-Hotel Carolinenhof in Berlin gemeinsam mit dem VCH aufmerksam auf die aktuelle Situation. Unter dem Motto „Wir vermissen unsere Gäste“ wurde kurzerhand ein Bett vor dem Brandenburger Tor aufgebaut und als Fotomotiv festgehalten, um dies kurzfristig für weitere Medienaktivitäten zu nutzen. Mehrere vorbei laufende Passanten stimmten zu: wir wollen wieder reisen und kommen gern zu Euch!

Das Bett wurde bereits in Weimar an prominenter Stelle platziert und soll noch weiter auf Reisen gehen.

Start in herausfordenden Zeiten

Lukas Gansky berichtet von seinem Weg vom Theologiestudium zur Leitung eines Gästehauses beim Knigge-Papst.

Ein richtig heißer Sommertag neigt sich dem Ende entgegen, die Schatten werden länger und der Himmel wird in unvergleichliches Purpur getaucht. Die Kerze auf dem Tisch zuckt in der lauen Luft und erhellt das erste Dunkel der Nacht.

Gemeinsam mit Rainer und Ilona Wälde sitzen wir an diesem Abend im August im Garten des Gutshofs, direkt hinter dem Gästehaus. Wir hören gespannt ihre Geschichten zur Gutshof Akademie und bekommen einen ersten Einblick in ihren Weg nach Nordhessen. Immer wieder unterbreche ich und stelle Fragen zur Auslastung, zum Umsatz oder zur Pacht. Im Nachhinein erzählte Ilona, dass wir in diesen Momenten etwas verkopft aufgefallen sind. Und wahrscheinlich hat sie damit recht.

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