Weihnachtsbote und Weihnachtsandacht aus Württemberg

In guter Tradition gibt der KDG Württemberg seit vielen Jahren den Weihnachtsboten in der Adventszeit heraus.

Im Boten geht es um Geschichten, in denen sich Gastronomie und Glaube begegnen. Er ist für die Menschen im Gastgewerbe gedacht, die oft genug über die Weinachtstage arbeiten müssen und möchte Ihnen ein Stück Besinnlichkeit und Festfreude vermitteln.

Das komplette Heft können Sie bei uns als PDF herunterladen: Weihnachtsbote 2020

Weil der jährliche Gottesdienst für das Gastgewerbe dieses Jahr nicht stattfinden kann, stellt der KDG Württemberg außerdem eine Online-Andacht zur Verfügung. Sie ist auch per Direktlink abrufbar unter www.weihnachtsbotschaft-gastgewerbe.de

Kleine Lektüre als Weihnachtspräsent

VCH-Akademieleiter
Wolfgang Teichert setzt die Weihnachtsgeschichte in Beziehung zur heutigen Zeit

Beschreibung
Menschen brauchen Rituale, wie das alljährliche Lesen der Weihnachtsgeschichte an Heiligabend. Vielleicht weil das Lukasevangelium in seiner Ambivalenz wiederholt, was man im Alltag vergisst? Das Christentum feiert Jesu Geburt und bedenkt zugleich seiner Gefährdung. Der Autor betont in seinem Buch beide Seiten. So bekommt die Überlieferung konkrete Präsenz: Es „begab“ sich nicht nur, sondern es „begibt“ sich noch heute. Teichert setzt die Weihnachtsgeschichte in Beziehung zur heutigen Zeit – poetisch und politisch relevant. Er lädt ein, in das Mysterium von Weihnachten einzutauchen, wie in Schuberts „Winterreise“, in der es heißt: „Ihr lacht wohl über den Träumer, der im Winter Blumen sah …“.

Über den Autor
Wolfgang Teichert, geboren 1944, war zehn Jahre lang theologischer Redakteur bei der Wochenzeitung »Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt«. Von 1983-2003 Direktor der Evangelischen Akademie in Hamburg und Bad Segeberg. Er ist Autor vieler Publikationen sowie wissenschaftlicher Leiter der jährlichen Lindauer Tagungen der Internationalen Gesellschaft für Tiefenpsychologie sowie Leiter der VCH-Akademie.

Bestelldaten
ISBN: 3532628589
EAN: 9783532628584
Weihnachten – ein Wachtraum.
Claudius Verlag GmbH

Presseaufruf des VCH

Hotelgutschein als Weihnachtsgeschenk

Unterstützen Sie die christliche Hotellerie – jetzt Gutschein als Weihnachtsgeschenk oder Gratifikation sichern!

Unter dem Motto: „Vorfreunde ist die schönste Freude“ und „Tue
Gutes und rede darüber“

Es ist in aller Munde – die aktuelle Krise hat die Tourismusbranche fest im Griff und droht, ihr die Luft abzudrücken. Dies kann nicht im Sinne unserer Gesellschaft sein, denn wir alle wollen auch zukünftig reisen – und das am besten nachhaltig.

Auch der Verband christlicher Hoteliers (VCH) empfindet die aktuellen Sanktionen gegen Hotellerie und Gastronomie als erdrückend. Denn hier wurden und werden alle Auflagen erfüllt, um einen unbeschwerten Urlaub im Rahmen der aktuellen Situation genießen zu können. Diesen Schlag brauchte es nicht zusätzlich noch – die Branche ist bereits am Boden. Sie benötigt dringend unsere Unterstützung, wenn wir einen unserer sehnlichsten Wünsche – das Reisen – auch später wieder in die Tat umsetzen wollen.

Herberget gern

VCH-Hoteliers herbergen gern, wollen immer eine offene Tür, ein Zimmer für alle Gäste bieten. Ganz bewusst haben sich die VCH-Hotel Römer 12:13
„Herberget gern.“ als Leitsatz gewählt. Die aktuellen Regelungen beschneiden unsere Passion bis auf den Nullpunkt und bringen unsere Hotels in allergrößte Schwierigkeiten – davon sind zahlreiche
Arbeitsplätze und Zulieferer abhängig.

VCH-Hoteliers tragen und leben aus innerster Überzeugung sozial Verantwortung

Jahre-, ja Jahrzehnte-, lang haben die VCH-Hotels mit Ihren Einnahmen soziale und kirchliche Projekte vor Ort gefördert. Sie haben genauso Kindergärten wie Obdachlosen Einrichtungen unterstützt, Nachbarschaftsengagement gefördert und ganz konkret Integration und Inklusion im eigenen Betrieb gelebt. VCH-Hoteliers tragen und leben aus innerster Überzeugung sozial Verantwortung. Nun sind Sie unverschuldet selbst in die Lage geraten, dass sie unsere Unterstützung brauchen.

Alle können helfen! Mit dem Kauf von Gutscheinen als Weihnachtsgeschenk oder Gratifikation

Aktuell ist Reisen „zu touristischen Zwecken“ nicht erlaubt, aber wir alle hoffen, dass unsere schönen VCH-Hotels bald wieder Ihrer Leidenschaft nachkommen können, nämlich Sie als ihre Gäste begrüßen zu können. Über 60 schöne Hotels und Gästehäuser, in Urlaubsregionen und Städten warten auf Sie, um Ihnen einen entspannten und interessanten Urlaub zu bereiten Dafür können Sie bereits jetzt den Grundstein legen und gleichzeitig Not lindern. Die VCH-Zentrale in Berlin berät Sie gern über jedes Hotel und bietet Ihnen Gutscheine in Ihrer gewünschten Höhe für das von Ihnen gewählte VCH-Hotel mit entsprechender Laufzeit an. Als Geschenk oder Gratifikation zu Weihnachten oder zum Geburtstag für Ihre Lieben oder für Sie selbst. Sie unterstützen damit aktuell die Branche und zusätzlich sind dabei ein Großteil der VCH-Hotels klimaneutral buchbar, d.h. Sie kompensieren gleichzeitig auch noch entstandene CO2 Emissionen.

Helfen Sie bitte der Hotellerie, ob nun christlich oder nicht, denn wir alle möchten auch weiterhin reisen. Sie erreichen die VCH-Zentrale unter +49 (0)30 – 213 007 140 oder per E-Mail: verkauf@vch.de – wir beraten Sie gern.

Appell des KDG zum Verhalten in der Corona-Pandemie

Wir freuen uns über alle Gastronomen und Gäste, die sich and die Corona-Vorgaben halten und damit die Pandemie eindämmen. Leider gibt es aber auch Betriebe und auch Gäste, die sich noch nicht an die Vorgaben halten (z.B. durch falsche Angaben oder Nachlässigkeit bei der Nachverfolgung).

Der Vorstand des KDG hat deshalb einen Aufruf zum Verhalten in der Corona-Pandemie verfasst. Unterstützen Sie uns dabei diesen Aufruf bundesweit zu verbreiten, damit Menschen das Gastgewerbe in Deutschland unterstützen und Mitarbeitende im Gastgewerbe ihre Arbeit Maßnahmen-gerecht durchführen können. Nutzen Sie Ihre Kontakte und Netzwerke und senden Sie den Aufruf weiter. Vielen Dank!

Eine besondere Zeit voller Herausforderungen

Sylvia Polinski leitet als Chefin das Hotel und Restaurant „Lamm“ in der Nähe von Stuttgart und ist Mitglied im Vorstand des Landesverbands KDG Württemberg. Im Gespräch mit Jürgen Kehrer erzählt sie von ihren Erfahrungen in der Corona-Zeit.

Kehrer: Frau Polinski, sie haben mit dem Hotel und Restaurant Lamm in Remshalden bei Stuttgart ein familiengeführtes Haus in jahrhundertelanger Tradition. Wie haben Sie die Coronazeit erlebt?

Polinski: Wir mussten 8 Wochen schließen, haben uns dann entschieden einen To-Go-Essenservice zu machen und der lief gut. Damit konnten wir unsere 10 Azubis weiterbeschäftigen und mein Mann und ich hatten auch eine Struktur an jedem Tag. Abends hatten wir frei, was ungewöhnlich für uns ist. Daher haben wir die freie Zeit mit unseren Kindern und Schwiegerkindern und Geschwistern verbracht und viele wertvolle Gespräche geführt.

Kehrer: Sie haben 36 Angestellte. Wie aktuell ist die Situation der Angestellten?

Polinski: Alle waren in Kurzarbeit bis auf die 10 Azubis. Am 18.5. haben wir mit der Eröffnung alle aus der Kurzarbeit geholt. Nur die Etagen-mitarbeiter sind erst ab Juni wieder im Betrieb gewesen. Nur 2 Mitarbeiter, die auf 450 Euro-Basis angestellt waren, haben wir nicht mehr eingestellt. Alle anderen Minijobber sind wieder da.

Kehrer: Wie gehen Sie eigentlich finanziell mit der Lage um, werden Sie die Krise glimpflich überstehen?

Polinski: Das Hotel läuft schlecht, da die Geschäftsleute nicht übernachten und internationale Gäste noch nicht kommen. Wir haben 250.000 Euro aufgenommen, da wir ca. 80.000 Euro Fixkosten im Monat haben. Unser Betrieb hat ein gutes und gesundes Fundament. Unsere Betriebsschließungsversicherung hat uns einen Betrag von knapp 100.000 Euro überwiesen. Die waren wichtig während der Schließzeit.

Kehrer: Was haben Sie bisher aus der Coronasituation für Lehren gezogen?

Polinski: Es war eine besondere Zeit. Aber die Familie hält zusammen und wir haben neu den Wert des Zusammenseins entdeckt. Wertvolle Gespräche und Entscheidungen sind entstanden in der Zeit und Vertrauen zueinander. Mit Gottes Hilfe konnte ich immer positiv jeden Tag beginnen und haben auch versucht, jedem Tag etwas Besonderes abzugewinnen. Unsere Gäste sind dankbarer geworden nach Corona und waren einfach nur froh, wieder zum Essen zu gehen und Menschen zu treffen.

Das Interview führte Jürgen Kehrer, Landesreferent für KDG in Württemberg

Gottesdienst für das Gastgewerbe (Gasthausmission)

So bequem konnten Sie noch nie am Gottesdienst für das Gastgewerbe teilnehmen. Einfach von zu Hause aus in unseren YouTube-Kanal einwählen.

Im Gottesdienst kommen Menschen aus der Branche zu Wort: Sebastian Riesner (Geschäftsführer NGG Ost), Christian Andresen (Präsident DEHOGA Berlin) und andere. Anschließend gibt es die Möglichkeit zum digitalen Austausch. Sie finden am Sonntag das kleine Chatsymbol auf unserer Website unten rechts. Wir sind bis 20 Uhr für Sie erreichbar.
Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind!

Schalten Sie ein, wenn es heißt: Corona – beten und hoffen.
Bleiben Sie behütet und gesund

Ihr Team von der Berliner Gasthausmission e.V.
Hans-Georg Filker, Jan von Campenhausen, Susanne Hornauer, Sarah Stumpf

Vergesst eure Wirte nicht! (Bundesverband/Württemberg)

Seit der strikten Ausgangs- und Veranstaltungsregeln wegen der Corona-Pandemie hat es die Gastronomie schwer. Tobias Schneider, stellv. Vorsitzender des Bundesverbands Kirchlicher Dienste im Gastgewerbe richtet deshalb einen Appell an die Gemeinden:

Tobias Schneider ist stellv. Vorsitzender des Bundesverbands kirchlicher Dienste im Gastgewerbe und Vorsitzender des Landesverbands KDG in Württemberg.

Die Gastronomie und das Hotelgewerbe gehören zu den Branchen, die von den Einschränkungen durch die Corona-Krise sehr stark betroffen sind. In kleinen und großen Betrieben herrscht große Unsicherheit und auch Zukunftsangst. Oft gibt es finanzielle Verpflichtungen, die trotz mangelnder Einnahmen bedient werden müssen – nicht zuletzt durch die Gehälter der Mitarbeitenden. Nicht alle Betriebe haben zudem Versicherungen, die zumindest einen Teil der Ausfallkosten übernehmen können. Und schon jetzt sind viele Verantstaltungen und Feiern für das gesamte Jahr abgesagt – die Ausfälle werden sich also noch Monate hinziehen.

Das Gastgewerbe ist in der Bibel an vielen Stellen mit dem Glauben verknüpft. Durch Erzählungen, in denen Gastwirte eine Rolle spielen, aber auch durch Bilder und Vergleiche. Der bekannteste stammt dabei wohl aus Psalm 23, wo Gott selbst mit einem Wirt verglichen wird.

Auch im Gemeindeleben, an den kirchlichen Festen und Familienfeiern im Lebenslauf, sorgen oft die Gastronomen für einen feierlichen und wohltuenden Rahmen. Durch die gute Bewirtung bei Feierlichkeiten wird von der Taufe bis zur Beerdigung leiblich erfahrbar, dass Gott es gut mit uns meint – in Freude und im Leid.

All dies ist zur Zeit kaum oder gar nicht möglich. Umso wichtiger ist es, dass wir diese Branche in den herausfordernden Zeiten unterstützen. Darum liebe Kirchengemeinden: Vergesst eure Wirtinnen und Wirte nicht. Denkt an sie und ihre Familien in den Fürbitten, kümmert euch um ihre Sorgen in der Seelsorge, seid da, wenn sie Zuspruch und ein zuhörendes Ohr brauchen.

Und nicht zuletzt ist es wichtig, die lokalen Gastronomiebetriebe durch die Nutzung von Abhol- und Lieferdiensten zu unterstützen. Auch wenn dabei nur ein Bruchteil der sonstigen Einnahmen möglich ist, so hilft es den Betrieben dennoch und es ist ein Zeichen der Solidarität und der Wahrnehmung der Nöte der Gastronomen.

Nicht umsonst steht die Gastfreundschaft, die zentrale Grundlage des Gastgewerbes, in Römer 12 direkt neben der Aufforderung zur Fürsorge und dem gegenseitigen Beistand:

Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet. Nehmt euch der Nöte der Heiligen an. Übt Gastfreundschaft.
(Römer 12,12-13)